Sommerwind

Behaglich sitze ich in diesem Garten,
genieß den leichten, warmen Sommerwind.
Freu mich an Blumen, die in vielen Arten
und bunten Farben hier versammelt sind.

Belausche Vögel, suche zu entdecken
zu welchem Tier wohl jener Ruf gehört.
Die zwei dort scheinen sich verliebt zu necken,
ein andrer schimpft, ob ihn das so empört?

Begeistert lass ich meine Blicke schweifen.
Ich träume einfach nur so vor mich hin,
versuche nichts Bestimmtes zu begreifen

und frag auch nicht nach meines Lebens Sinn.
Will diesmal nur die Möglichkeit ergreifen
um mich zu freuen – daran, dass ich bin.

Autorin:
Anita Menger

mit freundlicher Genehmigung von
Frau Anita Menger

aus:
Festtagsgedichte





Meditation des Monats
neugieren

Was für ein schönes Wort! Heute ist es mir zum ersten Mal begegnet!

Ich fühle offene Augen, große Ohren, ein weites Herz. Und die Lust auf Wandel. Ich muss gar nicht da bleiben, wo ich gestern schon war. Auch wenn es völlig in Ordnung ist, wenn ich das Gestern noch nicht ganz ausgekostet habe.

Ich darf einen Schritt weitergehen. Und vom neuen Ort schauen, was das Leben mir hier anbietet. Vielleicht fliegt hier gerade jetzt eine neue Idee vorbei, die mich nur berührt, weil ich mich ihr in den Weg gestellt habe?

Wie gut, dass wir neugieren können, weil wir MEHR vom Leben wollen …

Autorin: Regina Hagmann

mit freundlicher Genehmigung von
Herrn Prof. Dr. Hubertus Brantzen

aus:
Spurensuche