Spruch des Monats


Drückende Schwüle

Drückende Schwüle.
Hochsommerplage.
Windstille legt sich
über die Stadt.

Schaffende geben
heute ihr letztes.
Draußen im Freien
Sonnenschein satt.

Brütende Hitze,
ächzende Seelen,
schweißnasse Körper,
dürstend und matt.

Zähflüssig strömen
abends durch Gassen
Menschen. Sie streben
heimwärts – so platt.

Autorin:
Anita Menger

mit freundlicher Genehmigung von
Frau Anita Menger

aus:
Festtagsgedichte





Meditation des Monats
Danke sagen

Guter Gott,
wir wollen inne halten
und Danke sagen:

Für alle, die für uns arbeiten,
wenn wir schlafen
oder frei haben –
um unser Leben
bequemer zu machen.

Für alle, die für uns arbeiten,
wenn wir krank sind –
um uns zu helfen,
unsere Schmerzen
zu lindern und uns
die Angst zu nehmen.

Für alle, die für uns arbeiten,
wenn wir alt sind –
um uns zu pflegen,
uns zu trösten
und uns nicht
alleine zu lassen.

Wir bitten dich:
Gib ihnen immer wieder
Kraft für ihre Arbeit.
Lass sie nicht verzagen.
Schenke ihnen Freude
und lass sie unsere
Dankbarkeit erfahren.

Autorin: Sonja Stein

mit freundlicher Genehmigung von
Herrn Prof. Dr. Hubertus Brantzen

aus:
Spurensuche